
Spitzensport-Stipendium 2025 vergeben
Starkes Signal für die Vereinbarkeit von Studium und Leistungssport in Mannheim und Heidelberg
Am 3. November 2025 fand in der festlich geschmückten Sporthalle des Mannheimer Hockeyclubs die feierliche Begrüßungsfeier des Spitzensport-Stipendiums statt. Vor rund 170 geladenen Gästen aus Sport, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft wurden 30 neue Stipendiat*innen in das Förderprogramm aufgenommen. Die Initiative wurde einst von Klaus Greinert und seiner Familie ins Leben gerufen und unterstützt seit Jahren talentierte Athletinnen und Athleten auf ihrem Weg der sogenannten „Dualen Karriere“
30 Spitzensportler*innen aus 13 Sportarten starten ins Förderjahr
Insgesamt erhielten 15 Studierende der Universität Mannheim und 15 der Universität Heidelberg ihre offizielle Urkunde. Sie vertreten 13 unterschiedliche Sportarten – von Leichtathletik und Hockey über Rudern bis hin zu Kampfsport.
„Die Duale Karriere ist eine enorme Herausforderung“, erklärte Sarah Seidl, Geschäftsführerin des Spitzensport-Stipendiums, im Rahmen der Begrüßung. „Unsere Aufgabe ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Leistung in beiden Bereichen möglich machen – im Hörsaal und im Leistungssport
Unterstützung, die Studium und Karriere verbindet
Das Stipendium bietet den geförderten Athlet*innen sowohl finanzielle Unterstützung als auch organisatorische Begleitung im Studienalltag. Darüber hinaus profitieren die Studierenden von einem starken Netzwerk aus Hochschulen, Sportvereinen, Förderern und regionalen Institutionen.

In ihren Grußworten betonten sowohl Klaus Greinert als Initiator als auch Vertreter*innen der Universitäten Mannheim und Heidelberg die Bedeutung dieser Kooperation. „Nur durch enge Zusammenarbeit können sportliche und akademische Exzellenz gleichzeitig gelingen“, betonte Prof. Dr. Moritz Fleischmann, Prorektor der Universität Mannheim.
Die feierliche Urkundenübergabe erfolgte im Anschluss durch die Prorektor*innen Prof. Dr. Moritz Fleischmann und Prof. Dr. Silke Hertel gemeinsam mit den Spitzensportbeauftragten Larissa Schilde / Lisa Nippgen (Mannheim) und Kathrin Igel (Heidelberg).

Sportliche Highlights: Kampfsport begeistert Publikum
Besonderen Eindruck hinterließ die sportliche Live-Präsentation verschiedener Kampfsportarten. Von Boxen und Karate über Judo bis Ringen wurden den Gästen dynamische Einblicke in Trainings- und Wettkampftechniken geboten.
Mit dabei: Para-Judoka Lennart Saß, Bronzemedaillengewinner der Paralympischen Spiele 2024 in Paris und Stipendiat der Universität Heidelberg, der persönliche Erfahrungen und Werte seines Sports mit dem Publikum teilte.
Ein starkes Netzwerk für die Duale Karriere
Aktuell werden 146 studierende Spitzensportler*innen an den Standorten Mannheim, Heidelberg und Heilbronn gefördert. Damit setzt das Stipendium ein deutliches Zeichen: Hochschulbildung und Spitzensport müssen kein Widerspruch sein, sondern können sich gegenseitig stärken.
Für die neuen Stipendiat*innen beginnt nun ein weiterer wichtiger Abschnitt ihrer sportlichen und akademischen Laufbahn – mit einem Netzwerk, das sie trägt, ermutigt und fördert.
