
Farben, Formen und Gegensätze im harmonischen Dialog
Gabriela Pavón de Naumann begeistert mit „Parallel Practices – Zwischen den Dingen“ im Xylon Museum Schwetzingen
Schwetzingen. Mit ihrer neuen Ausstellung „Parallel Practices – Zwischen den Dingen“ verwandelte die international tätige Künstlerin Gabriela Pavón de Naumann das Xylon Museum Schwetzingen in einen Ort voller Farbe, Emotion und Inspiration. Zur Vernissage begrüßte das Museum zahlreiche Kunstinteressierte, die sich von den ausdrucksstarken Werken und der besonderen Atmosphäre der historischen Ausstellungsräume begeistern ließen.
Nach der Begrüßung durch Dr. Kristina Hoge, Kuratorin der Ausstellung, sprach die Künstlerin selbst über die Entstehung ihrer neuen Werkreihe. Für Gabriela Pavón de Naumann war die Ausstellung ein besonderer Meilenstein. Bereits 2009 präsentierte sie ihre Arbeiten erstmals in einem Museum – damals im Museum für Moderne Kunst in Mexiko. Dass sie nun erneut in einem Museum ausstellen durfte, erfüllte sie mit großer Freude und Dankbarkeit. Sie dankte Dr. Kristina Hoge, dem Vorstand des Xylon Museums sowie der Kulturreferentin der Stadt Schwetzingen, Barbara Gilsdorf, für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.



Zwei Welten treffen aufeinander
Der Titel „Parallel Practices – Zwischen den Dingen“ beschreibt die künstlerische Handschrift von Gabriela Pavón de Naumann auf eindrucksvolle Weise. In ihren Arbeiten vereint sie scheinbare Gegensätze: großformatige, farbintensive Gemälde stehen neben filigranen Collagen und reduzierten Schwarz-Weiß-Kompositionen. Kraftvolle Farben treffen auf meditative Ruhe – zwei Welten, die sich nicht widersprechen, sondern harmonisch ergänzen.
Gerade die großzügigen, lichtdurchfluteten Räume des Xylon Museums boten den idealen Rahmen für diese Werkgruppen. Aus der Distanz entfalten die großformatigen Bilder ihre beeindruckende Wirkung, während sich aus nächster Nähe feine Strukturen, Schichtungen und spannende Details offenbaren.
Farbe als Sprache der Emotion
Für die Ausstellung schuf die Künstlerin zahlreiche neue großformatige Werke. Dabei experimentierte sie bewusst mit Farbkombinationen, die in ihrem bisherigen Schaffen nur selten zu sehen waren. Gleichzeitig blieben ihre charakteristischen Schwarz-Weiß-Arbeiten ein wichtiger Bestandteil der Ausstellung. Sie beschrieb diese als einen Ruhepol und fast als eine Form der Meditation – ein spannender Kontrast zu ihren leuchtenden Farbwelten.
Auch die poetischen Titel ihrer Werkgruppen laden dazu ein, die Werke nicht nur zu betrachten, sondern eigene Gedanken und Geschichten zwischen den Farben und Formen zu entdecken.

Blick nach Mexiko
Während die Besucherinnen und Besucher die Ausstellung in Schwetzingen erkundeten, richtete Gabriela Pavón de Naumann ihren Blick bereits auf das nächste große Projekt. Noch in diesem Jahr wird sie ihre Arbeiten in einer Galerie in Mexiko präsentieren und damit ihren internationalen künstlerischen Weg fortsetzen.
Mit „Parallel Practices – Zwischen den Dingen“ zeigte Gabriela Pavón de Naumann eindrucksvoll, wie Kunst Gegensätze miteinander verbinden kann. Die Ausstellung lud dazu ein, genauer hinzusehen – und genau zwischen den Dingen die besondere Kraft ihrer Werke zu entdecken.
Öffnungszeiten
Die Ausstellung „Parallel Practices – Zwischen den Dingen“ zeigt eindrucksvoll, wie Kunst Gegensätze miteinander verbinden kann. Sie lädt dazu ein, genauer hinzusehen und zwischen Farben, Formen und Strukturen immer wieder Neues zu entdecken. Wer die faszinierende Bildsprache von Gabriela Pavón de Naumann selbst erleben möchte, hat dazu noch bis zum 5. September 2026 Gelegenheit. Die Ausstellung ist jeweils samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr im Xylon Museum Schwetzingen geöffnet. Die Finissage mit der Künstlerin findet ebenfalls am 5. September statt.
